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Sunways reduzieren


21.03.2002
LB Baden-Württemberg

Patrick Hummel und Alexandra Hauser, Analysten der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), bewerten die Sunways-Aktie (WKN 733220) mit "reduzieren".

Sunways sei Hersteller von Solarzellen. Zum Konzern zähle auch die 51%-Tochter MHH, die als Systemdienstleister im Photovoltaik-Bereich tätig sei. In 2001 seien 81% des Konzernumsatzes auf MHH entfallen. 19% habe das Mutterunternehmen durch den Verkauf der Solarzellen erwirtschaftet.

Der Konzern habe 2001 einen Umsatz von 21,3 Mio. Euro erzielt und damit die im November aufgrund der Kundenausfälle nach unten revidierten Planzahlen (18,5 Mio. Euro) übertreffen können. Dies sei auf die positive Entwicklung bei MHH sowie den teilweisen Abverkauf der Solarzellen-Lagerbestände im 4. Quartal zurückzuführen. Der Absatz der transparenten POWER-Solarzellen sei in 2001 deutlich hinter den Erwartungen zurück geblieben. Das EBIT liege mit minus 3,3 Mio. Euro (2000: minus 3,0 Mio. Euro) weiterhin im negativen Bereich. Durch Aktivierung latenter Steuern sei ein Nettoergebnis von minus 2,1 Mio. Euro (2000: minus 3,2 Mio. Euro) erreicht worden.


Nach dem Rücktritt von CEO Franz Heim würden ab April die beiden Vorstände Roland Burkhardt (Technik, Vertrieb) und Bernd Fessler (Finanzen, IR) das Unternehmen bis auf weiteres gemeinsam führen. Sunways könne mit mittlerweile zehn abgeschlossenen Rahmenverträgen eine verbesserte Kundenbasis im Solarzellengeschäft aufweisen. Das geplante Absatzziel von ca. 14 Mio. Euro erscheine erreichbar. Positiv sei dabei auch die Markteinführung des neuen MHH-Solarmoduls zu sehen, in dem zum erstem Mal Sunways-Zellen zum Einsatz kämen.

Ein Fragezeichen stehe hinter den ambitionierten Wachstumsplänen. Zum einen wolle Sunways voraussichtlich noch die restlichen 49% an MHH übernehmen. Zum anderen seien Investitionen in zwei neue Produktionsanlagen für zusammen rund 20 Mio. Euro geplant, die ab Mitte 2003 betriebsbereit sein sollten. Den Zeitplan für den Aufbau der zusätzlichen 22 MW Produktionskapazität halte man nur bei optimalem Ablauf für realistisch. Bei beiden Vorhaben sei die Finanzierung noch unklar. Insgesamt bleibe man bei der Umsatzschätzung für 2003 mit 56,9 Mio. Euro vorsichtig (Sunways: 67,5 Mio. Euro). Für 2002 rechne man im Gegensatz zum Unternehmen trotz einer erheblichen Verringerung der Verluste noch nicht mit dem Break-even.

Sunways habe durch den Abschluss mehrerer Rahmenverträge seine Geschäftsaussichten verbessern können. Man habe zwar die Schätzungen angehoben, glaube aber, dass in 2002 weiter Verluste geschrieben würden. Außerdem seien die ambitionierten Wachstumspläne mit entsprechenden Risiken behaftet.

Die Analysten der LBBW bleiben bei ihrem Reduzieren-Rating für Sunways.




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